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Seitdem Hille Kok am 19. April 1985 in Lourdes beim Beten des Kreuzweges auf ganz besondere Weise durch Gott berührt wurde, hat sich viel in ihrem Leben und im Leben von Volendam getan. Gott hat ein Feuer der Liebe entfacht im Leben von Hille und Er hat ihr zahlreiche himmlische Erfahrungen zuteil werden lassen: Visionen von Jesus, Maria und zahlreichen Heiligen, himmlische Düfte, Eingaben in Form von Gedichten und himmlischen Botschaften, bestimmt für alle Menschen.


Wie bei jeder Gunst, gingen auch die Erfahrungen von Hille einher mit dem Teilen des Kreuzes von Jesus: Unverständnis, Unglaube und Widerstand von Mitmenschen und auch ein innerliches, mystisches Leiden wurde ihr zuteil. Dennoch konnte dieses Leiden ihren „Enthusiasmus“ nicht dämpfen, sich als Instrument Gottes zur Verfügung zu stellen. Mit Hilfe der göttlichen Vorsehung wurden die Gedichte gesammelt und herausgegeben.

Bisher sind schon fünf Bände erschienen. Auch setzte Hille sich ein, um eine Bitte von Maria zu realisieren: im Boelenspark sollte eine große Marienstatue errichtet werden. Hille erhielt auf wunderliche Weise Unterstützung seitens der Gemeindeverwaltung von Volendam und auch Menschen kamen und verbürgten sich finanziell für dieses Projekt. Am 10. März 1988 wurde eine Marienstatue aus dem polnischen Nipokolanow, aus dem Kloster, in dem früher Pfarrer Maximilian Kolbe lebte, im Park von Volendam errichtet. Die Marienstatue stand aber etwas kahl da und der Himmel bat, eine Kapelle um sie herum zu errichten. Auch diese Kapelle kam und wurde am 15. Dezember 1993 durch Pastor Hoogervorst eingesegnet.

Viele Menschen, vor allem aus Volendam und Umgebung, kamen zum Gebet zur Marienstatue. Maria hatte selbst ein kleines Gebet diktiert, das insbesondere bei "Maria vom Wasser", wie Sie sich selbst in Volendam nennt, gebetet werden muss. Dieses kleine Gebet wurde auf einem Gebetszettel mit dem Bild der "Maria vom Wasser" gedruckt, wie es Hille aufgetragen wurde. Durch die Verteilung der Gebetszettel und Gedichtbände erlangte "Maria vom Wasser" größere Bekanntheit in den Niederlanden und darüber hinaus. Wallfahrer aus den ganzen Niederlanden und Belgien kamen. Die Ereignisse überstürzten sich jedoch, als sich im Jahre 1997 an Pfingsten plötzlich Bluttränen auf der Marienstatue zeigten. Diese Bluttränen erschienen in der Nacht vom ersten auf den zweiten Pfingsttag. Pastor Berkhout von Volendam war schnell zur Stelle und nahm etwas Blut mit, um es in einem Labor untersuchen zu lassen. Es war menschliches Blut. Die Medien stürzten sich auf dieses sensationelle Ereignis: Radio- und Fernsehsender aus den Niederlanden und dem Ausland, bis hin zu Japan, strahlten Bilder der "Maria vom Wasser" mit ihren Bluttränen auf dem Gesicht aus. Es waren hektische Tage für Hille, an die alle Medien herantraten, um mehr über die Geschichte von "Maria vom Wasser" zu erfahren.

Auch ich habe in diesen Tagen für verschiedene Medien die Ereignisse kommentieren müssen. Nach etwa einer Woche hat jemand, für den die ganze Aufmerksamkeit vielleicht zu viel wurde, die Tränen von der Statue abgewischt, womit das Interesse der Medien dann auch versiegte. Man hat versucht, Erklärungen zu finden und hat dieses Ereignis als Dummejungenstreich abstempeln wollen. Ich persönlich bin aber davon überzeugt, dass diese Erklärung vollkommen unmöglich ist

Die Menge Blut, die Art und Weise, wie dieses Blut auf dem Antlitz Maria zu sehen war, die Wetterumstände (Unwetter) in der besagten Nacht, die alles andere als einladend waren für Jugendliche, die völlige Unversehrtheit der zahlreichen Blumen und Pflanzen, die um die Statue herum standen und vor allem auch das fehlende Wissen von Jugendlichen in Bezug auf das Phänomen der Bluttränen, lassen meiner Meinung nach einen Betrug praktisch ausschließen. Wie dem auch sei, "Maria vom Wasser" wurde weltweit bekannt und die Gläubigen kamen weiterhin. Auch liegen Aussagen von Menschen vor, die nach dem Gebet bei Maria im Park auf wundersame Weise Heilung erfahren haben. Kurzum, alles weist darauf hin, dass es sich hier in Volendam wirklich um eine Einmischung des Himmels handelt. Eine weitere Bitte kam vom Himmel: neben der Kapelle mit der Marienstatue sollte ein Glorreiches Kreuz errichtet werden, wie aus den Botschaften aus dem französischen Ort Dozulé bekannt.

Das Kreuz sollte abends erleuchtet sein, damit es als Zeichen von vielen gesehen werden konnte. An vielen Orten weltweit wurde dieses Kreuz von Dozulé schon errichtet, so auch jetzt im Park von Volendam. Am 2. März 2002 wurde das Kreuz eingesegnet durch Pastor Berkhout, in Anwesenheit von 7 anderen Priestern aus den Niederlanden und Belgien sowie zahlreichen Wallfahrern.

Abgesehen von der Marienstatue und dem Kreuz im Park, sind die Gedichte und Botschaften, die Hille erhielt, von Bedeutung. Die Gedichte sind, wie schon erwähnt, in Buchform erschienen, wohingegen die Botschaften immer in der Lokalpresse, NIVO, veröffentlicht werden. Diese Botschaften sind von großer aktueller Bedeutung. Sie lassen das Herz Gottes sehen, der besorgt ist um Seine Geschöpfe, die Ihn vergessen.

Es sind Botschaften, wie Jesus und Maria sie in den letzten Jahrzehnten überall auf der Welt übermittelt haben. Es sind Aufrufe an die Menschen, zu Gott zurückzukehren, um dem Gebet wieder einen wichtigen Platz im Leben zu geben, um die Sakramente der Beichte und Eucharistie zu erhalten, um die Gebote Gottes nachzuleben. Manche Botschaften sind explizit an Priester gerichtet, mit dem Aufruf, wieder an das Wunder der Eucharistie zu glauben und mit dem Papst vereint zu bleiben. Viele Botschaften rufen auf zum Vertrauen in Gott als unseren Vater und in Maria als unsere Mutter. Die Botschaften warnen auch vor den dramatischen Folgen von Sünde und Unglaube. Folgen, die wir tagtäglich in unserer Welt sehen können: Katastrophen, Kriege und moralischer Verfall. Die Botschaften haben einen apokalyptischen Charakter, worin der Kampf zwischen Gott und dem Bösen sichtbar wird und worin der Mensch aufgerufen wird, sich für Gott zu entscheiden und so Erlösung zu finden.

Wie bei allen Ereignissen rund um "Maria vom Wasser" in Volendam, bin ich davon überzeugt, dass diese Botschaften von Gott inspiriert sind. Jesus und Maria tun wahrlich ihr Bestes, um überall auf der Welt die Menschen zum Glauben zu führen. Die Zeiten sind sehr ernst und die Botschaften sind als Warnung bestimmt; eine Hand, die Gott ausstreckt aus Liebe für Seine Geschöpfe. Darum bin ich erfreut über die Initiative, die Botschaften, die Hille in den vergangenen Jahren erhalten hat, in diesem Buch zu bündeln und weiterzuverbreiten. Ich hoffe, dass sich viele diese himmlischen Botschaften zu Herzen nehmen und ihr Leben Jesus und Maria anvertrauen möchten, die uns führen auf dem Weg zu unserem himmlischen Vater.

Möge Gott Hille segnen und schützen in ihrem Auftrag und möge Er die Herzen aller, die diese Botschaften lesen, mit dem Feuer Seiner Liebe berühren.

 

Ein Priester.




29. Oktober 1985

Diese Gedichte waren die allerersten,
die ich nachts um zwei aufschreiben musste.
Damals verstand ich diese Worte noch nicht so recht
und wusste nicht, was sie zu bedeuten hatten.

Als Auserwählter auf der Treppe
stiegst du hinauf: Stufe - für – Stufe.
Ohne Worte.
Nur Gedanken.
Dass Gott dir diese Kraft konnte schenken.
Leere Worte, Ohne Hoffnung: sind wie eine Dose ohne Sirup.

Simple Worte schenke ich dir.
Bringe die Menschen zum Bereuen!
Bringe sie zum Haus Gottes.
Ich werde weiter für sie sorgen.
Bis dahin hält Er Seine Liebe verborgen.
Reine Seelen will der Herr
für Sein Werk hier auf Erden.
Jeder Mensch hat hier seinen Wert,
wofür Gott Seine Liebe aufbewahren wird.

Steigt eine Seele zum Himmel auf
und hat ihr Leben gut genutzt,
für Gottes Heil und für die Menschen,
das war, was Gott von ihr gewünscht hat.

Einfach und klein bist du auf Erden,
wenn Gottes Weg den deinen kreuzt.
Groß ist die Belohnung für uns dort oben,
und droben: steigen wir in Wert.

Schöne Worte und hässliche Gedanken,
das ist nicht, was Gott von uns erwartet.
Er möchte von uns ein reines und herrliches Wesen.
Und dass wir Gott auch ein bisschen fürchten.
Wie die Kinder hier auf Erden,
möchte er gerne Seine Liebe geben.

 

 




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